Das Funktionsprinzip eines Spiralschwingungsdämpfers besteht darin, die von der Oberleitung bei Windeinwirkung erzeugte Schwingungsenergie durch die doppelte Wirkung von Energieableitung und Schwingungsunterdrückung abzuschwächen und so zu verhindern, dass die Leitung und die zugehörigen Metallbeschläge durch die Schwingungen beschädigt werden. Wenn der Wind durch die Oberleitung bläst, bilden sich auf der Rückseite der Leitung periodische Wirbelströme. Diese Wirbelströme erzeugen wechselnde pneumatische Kräfte auf die Leitung, wodurch diese seitlich senkrecht zur Windrichtung vibriert – die sogenannte Windschwingung. Diese Schwingung hat eine höhere Frequenz und eine kleine Amplitude, doch die dauerhafte Einwirkung führt über lange Zeiträume zu wiederholten Biegebeanspruchungen der Leitung an Aufhängungspunkten, Verbindungsbeschlägen und anderen Teilen, was zu Ermüdung und Bruch der Leitung führt. Auch der Verschleiß zwischen Beschlägen und Leitung wird verstärkt, was die Lebensdauer der Ausrüstung verkürzt. Als Reaktion auf dieses Problem kann ein Spiralschwingungsdämpfer durch spezielle Konstruktion und Materialauswahl Windschwingungen wirksam unterdrücken.
2025-10-30
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